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Gespräch von Michael Ragg (KIRCHE IN NOT) mit dem Päpstlichen Ehrenprälaten Hermann Scheipers. Das Gespräch ist am Sonntag, den 13. Januar 2009, jeweils um 8 Uhr auf Radio Horeb, Radio Maria Österreich und Radio Maria Südtirol - auch live über Internet ? zu hören. -- Hermann Scheipers wurde am 1. August 1937 im Bautzener Dom Sankt Petri zum Priester des damaligen Bistums Meißen geweiht. Auf seiner ersten Stelle als Kaplan im sächsischen Wermsdorf wurde er am 4. Oktober 1940 von den Nazis verhaftet. Begründet wurde seine Festnahme damit, weil der Priester für polnische Zwangsarbeiter einen Sondergottesdienst feiern wollte, nachdem diesen die Teilnahme an der sonntäglichen Gemeindemesse verboten worden war. Vom Polizeigefängnis Leipzig aus kam er im März 1941 als ?fanatischer Verfechter der Kirche? und als ?Staatsfeind? ins Konzentrationslager Dachau. Unter Lebensgefahr hielt Scheipers? Zwillingsschwester Anna in den folgenden Jahren den Kontakt zu ihrem inhaftierten Bruder aufrecht. Sie schmuggelte Briefe, Lebensmittel und Medikamente ins KZ. 1942 rettete sie ihren Bruder und zugleich viele weitere Priester durch eine mutige Intervention beim Berliner Reichssicherheitshauptamt vor der Gaskammer. Am 27. April 1945 gelang dem Priester Scheipers auf dem so genannten ?Todesmarsch? die Flucht in die Freiheit. Bis 1993 wirkte er als Seelsorger im Bistum Dresden-Meißen. Seit seinem Ruhestand wohnt er in seiner münsterländischen Heimat Ochtrup.

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Speckpater
am: 10.01.2008
um: 12:30:49
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Der Priesterblock im KZ Dachau
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