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(KOF/LMJ) Da die römisch-katholische Kirche schon letzten Sonntag das Pfingstfest gefeiert hat, begeht sie heute den Sonntag der göttlichen Dreiheit. Auf diese Weise werden noch einmal die drei wichtigsten Hochfeste des Kirchenjahres gebündelt: Weihnachten als Fest des Vaters, der seinen Sohn sendet, Ostern als Fest des auferstandenen Sohnes und Pfingsten als Fest des Heiligen Geistes fallen sozusagen heute zusammen. Daher wurde dieser Sonntag seit seiner Einführung immer in besonders feierlicher Weise begangen:

Geschichtliche Entwicklung:

Die Irrlehre des Arius ( + 336) besagt, dass Gott Vater und Jesus Christus nicht wesensgleich seinen und Jesus Christus nur das erste Geschöpf Gottes sei.

Lehrmäßig wurde diese Häresie auf den ersten beiden ökumenischen Konzilen den Kirche (Nicäa 325), (Konstantinopel 381), überwunden, bei denen das Große Glaubensbekenntnis, auch "nicäano-konstantinopolitanum" genannt, definiert wurde.

Darin heißt es unter anderen über Jesus: "γεννηυέντα οὐ ποιηθέντα, ὁμοούσιον τῷ Πατρι", "genitum, non factum, consubstantialem patri" (gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater)

Dieser Halbsatz ist eine der wesentlichen Ergänzungen zum Text von 325, wodurch Konstantinopel 381 nochmals ausdrücklich die arianische Lehre als Irrtum verwirft!
Die Festpräfation des Sonntags der göttlichen Dreiheit entstand schon Mitte des 8. Jahrhunderts.

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott, immer und überall zu danken. Mit deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist bist du der eine Gott und der eine Herr, nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in den drei Personen des einen göttlichen Wesens. Was wir auf deine Offenbarung hin von deiner Herrlichkeit glauben, das bekennen wir ohne Unterschied von deinem Sohn, das bekennen wir vom Heiligen Geiste. So beten wir an im Lob­preis des wahren und ewigen Gottes die Sonderheit in den Personen, die Einheit im Wesen und die gleiche Fülle in der Herrlichkeit. Dich loben die Engel und Erzengel, die Kerubim und Serafim. Wie aus einem Mund preisen sie dich Tag um Tag und singen auf ewig das Lob deiner Herrlichkeit: Heilig

Um das Jahr 800 tauchte eine Votivmesse zu Ehren der göttlichen Dreiheit als Sonntagsmesse auf, und schon vor der Jahrtausendwende kann man in fränkisch-gallischen Benediktinerklöstern ein eigenes Fest feststellen.

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am: 08.06.2009
um: 11:32:10
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Sonntag der göttlichen Dreiheit
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