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In einem Schreiben der Gottesdienstkongregation wird die Übersetzung der Worte "pro multis" im Einsetzungsbericht der Eucharistiegebete neu geregelt. Die Heftigkeit der Diskussion, die seit dem Bekanntwerden des Briefes entfacht ist, lässt darauf schließen, dass es hier um mehr als bloß um philologische Streitigkeiten geht.

Das vom Papst angewiesene Schreiben legt fest, dass die Worte "pro multis" in den Landessprachen fortan nur noch mit "für viele" wiederzugeben seien. Alle abweichenden Regelungen, die "für alle" übersetzten, darunter auch die deutsche, müssen in den nächsten ein bis zwei Jahren geändert werden. Als Begründung werden angeführt der Überlieferungskonsens der lateinischen wie der orientalischen Traditionen, der biblische Befund (Mt 26,28; Mk 14,24) und die von den liturgischen Übersetzungen auf der Linie der Instruktion "Liturgiam authenticam" (2001) geforderte Textgenauigkeit. Zwar stimme die Aussage "für alle" mit dem Glaubenssatz überein, dass Christus für alle gestorben sei, doch gehöre die offene Interpretation des "pro multis" in die Katechese. Nicht zuletzt wirke die eingeschränkte Formulierung einem mechanischen Erlösungsverständnis entgegen. Dr. Wick versucht in diesem Vortrag einen Beitrag zur theologischen Klärung des Sachverhaltes zu leisten.
 
 
hochgeladen von:
Santiago74
am: 16.12.2009
um: 14:26:48
4981 mal angezeigt
Heißt „pro multis“ wirklich „für alle“?
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