WerbungWerbungWerbung
 
Herz Jesu FREITAG für die KIRCHE

Dem Aufruf von Papst Benedikt XVI. folgen.
Anbeten – Fasten – Beichten:
Initiative zur Heiligung und Stärkung der Kirche –
Unterstützen Sie diese Aktion!
Was ist die Aktion Ninive?

Die Aktion Ninive greift den Aufruf des Heiligen Vaters vom 19. März 2010 an die Katholiken Irlands zur Anbetung, zum Fasten und Beichten für die Dauer von einem Jahr zur Erneuerung der Kirche auf.



In diesem Brief empfiehlt der Pontifex den irischen Katholiken, wegen der Missbrauchsfälle für ein Jahr die Freitagsopfer für die Heiligung und Stärkung der Kirche aufzuopfern, häufiger die verwandelnde Kraft des Sakraments der Versöhnung zu nutzen und besonders die eucharistische Anbetung zu pflegen.



Karl Kardinal Lehmann sagte gegenüber der KNA (Katholische Nachrichtenagentur) am 13. April 2010, wenn der Papst als Oberhirte der ganzen Kirche etwas erkläre, dann spreche er immer zu allen. Das Nötigste habe er in dem Brief an die Kirche in Irland gesagt und „Was sollte er uns in Deutschland anderes sagen?“ – Somit gilt der Brief an die Iren für alle betroffenen Länder.
Warum die Aktion Ninive?

Einzelne Kirchenmitglieder haben schwer gesündigt. Zurecht gibt es Entsetzen über die Verfehlungen gegen Gottes Gebote gerade von Gott geweihten Personen. Auch andere Mitglieder der Kirche haben gesündigt, zum Beispiel durch zu wenig Gottes- und Menschenliebe, durch Unterlassen von Gebet und Fasten für ihre Hirten, durch mangelndes Bekenntnis ihres Glaubens, durch ein Leben gegen die Schöpfungsordnung Gottes, durch mangelnden Gehorsam gegenüber dem Lehramt der katholischen Kirche oder durch Vernachlässigen ihrer Gottesbeziehung. - Papst Benedikt XVI. sagte am 11. Mai 2010 bei seinem Flug nach Portugal vor Journalisten: „Heute sehen wir in wirklich erschreckender Weise, dass die größte Verfolgung der Kirche nicht von außerhalb kommt, sondern aus der Sünde innerhalb der Kirche entsteht.“



Wahr ist auch, dass Männer, die nicht im Zölibat leben, mit 36-mal höherer Wahrscheinlichkeit zu Missbrauchstätern werden. So jedenfalls der Berliner Kriminalpsychiater Hans-Ludwig Kröber.
Der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts von Niedersachsen, Christian Pfeiffer, spricht in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung vom 14. März 2010 davon, dass zwischen 1995 und 2008 in Deutschland unter den Tatverdächtigen für den sexuellen Kindesmissbrauch höchstens 0,3 Prozent, also drei Promille, katholische Priester seien.



In einem Leitartikel der russischen Tageszeitung Prawda vom 8. April 2010 wird die Berichterstattung über die katholische Kirche und den Heiligen Vater als „diffamierende Medienkampagne gegen Papst Benedikt“ bezeichnet.



So möchte die Aktion Ninive einerseits zum Gebet und auch zum stellvertretenden Gebet, zur stellvertretenden Sühne für die Wiedergutmachung der Sünden in der Kirche aufrufen. Jesus Christus selber ist zum Sühneopfer geworden für die Sünden der ganzen Welt. Der Apostel Paulus greift diesen Gedanken auf (Kol 1,24): „Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt.“



Andererseits empfiehlt Jesus Christus seinen Jüngern beim Geisteskampf im Umgang mit hartnäckigen Dämonen: „Diese Art kann durch nichts ausgetrieben werden als durch Gebet und Fasten“ (Mk 9,29; Übersetzung Josef Kürzinger).
Wann startet die Aktion und wann endet sie?

Sie beginnt in der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2010 mit dem Abschluss des Priesterjahres. Am Freitag, dem 11. Juni 2010, feiert die katholische Kirche auch das Herz-Jesu-Fest.
Weitere Höhepunkte sind die zwölf darauffolgenden Herz-Jesu-Freitage. Die Aktion endet mit dem 3. Juni 2011.
Wer kann an der Aktion teilnehmen?

Jeder, dem die katholische Kirche und das Heil der Seelen am Herzen liegen.
Wie können Sie an der Aktion teilnehmen?

* Jeweils am Herz-Jesu-Freitag eines Monats, also in der Regel am 1. Freitag des Monats, besuchen Sie möglichst vor Ort eine Kirche, eine Kapelle, ein Kloster, wo die eucharistische Anbetung angeboten wird und schließen sich dem Gebet an. Wo das nicht möglich ist, besuchen Sie eine Kirche und beten vor dem Tabernakel für die Erneuerung der Kirche. Manche haben auch die Möglichkeit, Gebetssendungen auf katholischen Radio- und Fernsehsendern zu verfolgen.
* Außerdem denken Sie insbesondere am Herz-Jesu-Freitag an Ihr Freitagsopfer. Das kann der Verzicht auf Fleischspeisen sein oder der freiwillige Verzicht auf eine andere Annehmlichkeit.
* Bemühen Sie sich, in dem „Ninive-Jahr“ monatlich das heilige Sakrament der Versöhnung zu empfangen.
Wer die Möglichkeit hat, sollte die eucharistische Anbetung und das Freitagsopfer entsprechend dem Wunsch des Heiligen Vaters möglichst jeden Freitag pflegen.
* An den übrigen Tagen des „Ninive-Jahres“ können Sie in dem Anliegen der Erneuerung der Kirche täglich das Gesätz des Rosenkranzes beten: „Der für uns gekreuzigt worden ist.“
* Gewinnen Sie Ihre Angehörigen, Freunde, Bekannten, Ihre Pfarrei und Gemeinschaften für dieses „Ninive-Jahr“. Initiieren Sie selber eine eucharistische Anbetung. Anregungen zum Gebet in der Pfarrei kann das Heft „Eucharistische Anbetung zur Heiligung der Priester und geistige Mutterschaft“ geben, das bei KIRCHE IN NOT, Lorenzonistr. 62, D-81545 München bezogen werden kann.
 
 
hochgeladen von:
tannenbaum38
am: 02.07.2010
um: 13:11:58
4722 mal angezeigt
AKTION NINIVE - Herz Jesu FREITAG für die KIRCHE
Um dieses Medium als Favoriten hinzufügen oder es an einen Freund senden zu können, müssen Sie sich einloggen!