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Die Entführung des Erzbischofs von Mossul, Paul Faraj Rahho, hat die Augen der Welt erneut auf eine Region gelenkt, die in der westlichen Berichterstattung inzwischen an den Rand des Blickfelds geschoben wurde: Aus dem Irak werden in den Medien zwar Pflichtbewusst Bomben, Tote und Anschläge gemeldet ? aber das emotionslos und ohne Aussicht auf irgendeine Lösung der vertrackten Lage. Der irakische Staat scheint machtlos gegen Gewalt und Terror, die US- Besatzungsarmee hat genug damit zu tun, sich selbst zu verteidigen, die Flüchtlingslager in den Anrainerstaaten des Irak quellen mit mehr als 4 Millionen Flüchtlingen über ? und die Mehrzahl der EU-Länder weigert sich, irakische Flüchtlinge aufzunehmen. So weit ein kleiner Überblick über die Ausmaße des Problems. Was Erzbischof Rahho also vergangenen Freitag geschehen ist, das ist ? so traurig es klingt ? inzwischen normal im Irak, sagt Pfarrer Peter Patto ? er betreut die chaldäischen Katholiken in Bayern und ist in München Seelsorger vieler Irakischer Flüchtlinge. Mit ihm hat André Stiefenhofer über die Entführung des Erzbischofs, die Lage im Irak und die Situation der Flüchtlinge gesprochen:
 
 
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horebtube
am: 06.03.2008
um: 10:00:45
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Christen im Irak - Flüchtlinge in Deutschland.
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