WerbungWerbungWerbung
 
Am 29. Juli 1951 hielt General Lev Prchala, einer der beiden tschechischen Unterzeichner des Wiesbadener Abkommens, in Königstein einen grundlegenden Vortrag, der als ein Meilenstein der deutsch-tschechischen Aussöhnung angesehen werden muss.In seiner vielbeachteten Rede entschuldigte er sich als erste bedeutende tschechische Persönlichkeit - 40 Jahre vor Vaclav Havel - für das Unrecht, das seine Landsleute bei der Vertreibung den Deutschen angetan hatten und bat um Verzeihung. Prchala, der schon 1945 die katastrophalen Folgen der Benesch-Politik und die kommunistische Machtergreifung vorausgesehen hatte, gab auch der Hoffnung Ausdruck, dass sein Heimatland eines Tages wieder wieder "ein vollwertiges Mitglied eines freien, christlichen und demokratischen Europa" werden könne. - Ein Beitrag des Kirchenhistorikers Rudolf Grulich. Foto: General Lev Prchala.
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2010/08-02-deutsche-heimatvertriebene-60-jahre-charta-und-wiesbadener-abkommen
Kontakt-Email: presse@kirche-in-not.de
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 25.07.2011
um: 14:41:38
3703 mal angezeigt
Vor 60 Jahren: General Prchalas Königsteiner Rede – ein Meilenstein deutsch-tschechischer Aussöhnung
Um dieses Medium als Favoriten hinzufügen oder es an einen Freund senden zu können, müssen Sie sich einloggen!