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Vergelt's Gott!


Die Vision klingt eigentlich mehr als verlockend: In Zukunft sollen immer mehr Autos auf sogenannte Bio-Treibstoffe umsatteln, die ganz oder teilweise auf pflanzlicher Basis gewonnen werden. Bio-Ethanol und Bio-Diesel aus Zuckerrohr, Mais, Soja und Raps. Schon nächstes Jahr soll in Deutschland jedem Liter Benzin 10% Bio-Treibstoff beigemischt werden. Wobei noch gar nicht feststeht, wieviele der älteren Autos damit überhaupt fahren können. Aber im Prinzip keine schlechte Idee: statt natürliche Ressourcen unwiederbringlich auszubeuten, wandern nachwachsende Rohstoffe in den Tank. Und eines fernen Tages könnten womöglich Kleinbauern aus Entwicklungsländern mit arabischen Scheichs in Sachen Energieversorgung konkurrieren. In Afrika träumt man beispielsweise schon von einer ?grünen OPEC?. Aber sind diese Aussichten wirklich so rosig wie es im ersten Moment scheinen mag? Wirft unsere Erde überhaupt genug nachwachsende Lebensmittel ab, damit es für Nahrung UND Energie reicht? Kommt das Geld, das die Entwicklungsländer durch die Bio-Treibstoffe einnehmen überhaupt bei den Kleinbauern an? Und ist es aus christlicher Sicht, ethischen überhaupt vertretbar, Nahrungsmittel zur Energiegewinnung zu verbrauchen? Das wollte Ralf Oppmann von dem Professor für christliche Sozialethik an der LMU München, Dr. Markus Vogt, wissen.
 
 
hochgeladen von:
horebtube
am: 17.03.2008
um: 10:49:32
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Bio-Treibstoffe - was ist davon aus christlicher Sicht zu halten?
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