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Auf dem Gebiet der heutigen Hauptstadt Mexiko-City ist vom 9. bis 12. Dezember 1531 die Muttergottes einem indigenen Christen vier mal erschienen. Sie stellte sich dem 55-jährigen Juan Diego Cuauhtlatoatzin vom Stamm der Chichimeken auf dem Hügel Tepeyac als “die Mutter des einzig wahren heiligen Gottes, des Leben spendenden Schöpfers aller Menschen” vor.

Im Zusammenhang mit diesen Erscheinungen werden gemäß der Überlieferung in einem Text von 1649 drei Wunder berichtet. Zuerst sagt die Erscheinung Juan Diego die Gesundung seines schwerkranken Onkels zu, die zur selben Zeit eintrifft, wie sich später herausstellt. Dann blühen auf dem Erscheinungshügel duftende Blumen außerhalb der Saison, die Juan Diego auf Geheiß der Erscheinung pflückt, in sein Gewand einschlägt und dem Bischof bringt. Als der Seher schließlich die Blumen aus seinem Gewand nimmt und als Beweis dem Bischof überreicht, zeigt sich in dem Stoff das Bild der Erscheinung.

Das Bild auf dem Stoffstück ist etwa 1 Meter mal 1 Meter 70 groß und wird seither auf dem Hügel in einem sogenannten Heiligtum ausgestellt. Wie das Bild in den Stoff gelangt ist, läßt sich bis heute nicht naturwissenschaftlich erklären. Der Autor und Guadalupe-Experte Paul Badde sprach in einem Interview aus dem Jahr 2004 über das nicht von Menschenhand gemachte Gnadenbild von Guadalupe.
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/kirchengeschichte/2010/12-10-heilige-maria-von-guadalupe-festtag-12-dezember
Kontakt-Email: niggewoehner@kirche-in-not.de
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 26.01.2012
um: 09:13:28
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Paul Badde über Maria von Guadalupe
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