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Der TOTENZETTEL von Peter Klein vom Mai 1944 trägt einen Text „aus hinterlassenen Aufzeichnungen“ Kleins, der also zu Lebzeiten – nicht zwingend für den Totenzettel - verfasst wurde:

„Gott ich glaube an dich; ich glaube an Deine Führung. […] Gottes Führung kann nicht anders als wunderbar sein. Dunkel liegt vor mir meine Zukunft. Angst habe ich nicht. Angst ist nicht Christenart. Aber muß ich die bisherigen Ereignisse nicht als Mahnruf Gottes ansehen? Bin ich bereit, vor Gottes Richterstuhl zu erscheinen? Wie ich auch sterben mag: ich will sterben als ein Heiliger. Mein Tod soll ein heiliger Tod sein.“ (Histor. Archiv des Erzbistums Köln, Slg. Personalia).

Sicher ahnte er nicht, dass er bei einem solchen Verkehrsunfall sterben könnte. Er musste aber selbst als Halbjude 1944 jederzeit mit der Verhaftung und ermordung rechnen, zumal wenn seine Mutter entdeckt worden wäre.

Copyright dieses Textes des Totenzettels: (c) kath.net/Historisches Archiv des Erzbistums Köln. Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Historischen Archivs des Erzbistums Köln!

Foto: (c) kath.net/Historisches Archiv des Erzbistums Köln. Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Historischen Archivs des Erzbistums Köln!
 
 
hochgeladen von:
bücherwurm
am: 03.02.2012
um: 05:29:38
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Der Neupriester Peter Klein bei seiner Primiz (1936)
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