kulturelle ..." /> kulturelle ..." />
WerbungWerbungWerbung
 
"Im Mittelalter bereits änderte sich dies dadurch, dass Kirche und Welt identisch wurden und so Christsein im Grunde keine eigene Entscheidung mehr war, sondern eine politisch-kulturelle Vorgegebenheit."

(Ausschnitt aus einem Artikel von Kard. Ratzinger, neu erschienen im Vatican-Magazin 06/2012, auch zu lesen auf kath.net)

diese Vorgegebenheit dauerte -aus meiner pers. Erfahrung auf dem Dorf- bis in die späten 1960er an, und dann "mußten" die Menschen nicht mehr.

das ist eine schmerzliche Erfahrung, aber ich sehe das heute ganz positiv:

die Vielen die "mußten", sind raus, und die Wenigen die "wollen" (oft ist es ein direkter Anruf von IHM) sind wieder die neuen Samenkörner.

wenn man heute, im Europa der Heiden, für uns Christen Kirchen bauen wollte, dann wären das sehr kleine und sehr wenige.

Traurig aber wahr

edit 13.Jan.2014
"Gehen wir einen Schritt weiter. Aus der Krise von heute wird auch dieses Mal eine Kirche morgen hervorgehen, die viel verloren hat. Sie wird klein werden, weithin ganz von vorne anfangen müssen. Sie wird viele der Bauten nicht mehr füllen können, die in der Hochkonjunktur geschaffen wurden...Es wird eine verinnerlichte Kirche sein, die nicht auf ihr politisches Mandat pocht und mit der Linken so wenig flirtet wie mit der Rechten. Sie wird es mühsam haben." aus: "Glaube und Zukunft", Joseph Ratzinger, 1970
http://kath.net/news/44468

Vorschaubild: BXVI Ostern 2012 ©PB
Musik: G. Danzer +2007
 
weiterführender Link: www.vatican-magazin.de/index.php/magazin/aktuelle-ausgabe/inhalt/14-magazin/aktuell/disputa/120-disputa-62012
 
hochgeladen von:
kreuz
am: 16.06.2012
um: 22:27:14
4173 mal angezeigt
Kardinal Ratzinger 1958+1970: Entweltlichung
Um dieses Medium als Favoriten hinzufügen oder es an einen Freund senden zu können, müssen Sie sich einloggen!