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Ein Leben mit und für Gott – wenn Beten zum Fulltimejob wird

Beten als Beruf? Ja, das gibt es wirklich. Vollzeitgebetsmissionare tun das, was für einen Großteil der Bevölkerung schier unvorstellbar ist: Sie beten abwechselnd rund um die Uhr – und das ohne feste Bezahlung.


24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr Lobpreis und Fürbitte – das ist es, was Vollzeitgebetsmissionare tun. Beten als Fulltimejob also. Dafür muss man geschaffen sein, denn nicht jedem ist es gegeben, Gott so hingebungsvoll dienen zu können. Immer wieder fühlen Menschen sich aber genau zu diesem Dienst berufen und treten in eine zum Beispiel zölibatäre Ordensgemeinschaft ein. Doch auch sogenannte „Laien“, also ganz normale Christgläubige, die dem Klerus nicht angehören, können eine solche Berufung spüren. So wie Katharina Häring (28), eine gebürtige Oberpfälzerin, die in Gnadenberg aufgewachsen ist. Sie hat als Laie genau diesen Ruf verspürt und ihr Leben Gott als Vollzeitgebetsmissionarin ohne zölibatäres Versprechen übergeben. Doch was ist das eigentlich, ein Vollzeitgebetsmissionar? Und wie kommt man dazu, einen solchen Ruf in seinem Leben zu verspüren? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Katharina Häring vergangen Freitag, am 14.09.2012, in der Pfarrkirche St. Birgitta in Gnadenberg. Dort findet jeden Monat eine meditativ gestaltete Anbetung vor dem Allerheiligsten unter der geistlichen Leitung des ortsansässigen Pfarrers Hans Reicherzer statt. Die musikalische Umrahmung gestaltet regelmäßig der Spontan-Chor der Lobpreisgruppe Gnadenberg. Bestandteil dieser Gebetsabende sind auch immer wieder geistliche Vorträge und Glaubenszeugnisse wie das von Katharina Häring. „Meinen Ruf, Gott im Gebet dienen zu wollen, habe ich das erste Mal vernommen, nachdem ich Gottes Liebe und sein Wirken ganz konkret in meinem Leben erfahren durfte. Das war bei der charismatischen Erneuerung der katholischen Kirche. Dort habe ich verstanden, dass Gott nicht irgendwo das draußen im Weltall ist, sondern ganz nah bei mir“, erklärt die dunkelhaarige junge Frau. Ihre endgültige Entscheidung, ein Leben mit und für Gott zu führen, sei dann aber erst bei der Gemeinschaft der Seligpreisungen gefallen. Dort habe sie eine Woche in Schweigen verbracht, um ganz offen für Gottes Führung zu sein. „Während der Schweigeexerzitien habe ich deutlich gespürt, Gott ganz dienen zu wollen. Und genau das tut sie jetzt schon seit vier Jahren. Ihr Ruf führte sie geradewegs in das Gebetshaus Augsburg, wo Gleichgesinnte sich zum immerwährenden Gebet zusammengeschlossen haben, denn, so der Leitsatz des Gebetshauses: „Gott ist es wert, Tag und Nacht, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr angebetet und verherrlicht zu werden. (Simone Meier)
 
weiterführender Link: lobpreis-gnadenberg.de/
Kontakt-Email: Pressearbeiten@t-online.de
 
hochgeladen von:
Sternchen28
am: 16.09.2012
um: 17:43:10
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Katharina Häring – Vollzeitgebetsmissionarin
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