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Amalie Leisner mit dem kleinen Karl Leisner, Aufnahme ca Jahr 1915 aus der Sammlung der Familie Leisner

In einem Tagebucheintrag vom 18.April 1938 bezeichnete Karl Leisner seine leibliche Mutter Amalie Leisner als diese Person, die ihm das Streben nach der Heilgkeit beigebracht hat und seine beide Eltern als heilig.
Amalie Leisner war dabei nicht nur diese Person, die das Wachsen der priesterlichen Berufung von KarL Leisner im Wesentlichen in der Familie Leisner mitgeprägt hatte, sondern auch diese Person, die möglicherweise auch am meisten unter seiner langjährigen Verhaftung und seinem Tod im Alter von nur 30 Jahren 1945 in Planegg leidete. Sie war auch diese Person die ohne Zweifel sowohl die Priesterweihe als auch die Befreiung von Karl Leisner am Meisten freute.
Im Juni 1945 eilte Amalie Leisner mit den Geschwistern von Karl Leisner durch zerstörtes Deutschland von Kleve im Münsterland nach Planegg bei München um den schwertskranken Sohn Karl nach 6 Jahren wieder zu sehen. Karl Leisner stirbt in der Nacht vom 11 auf 12 August 1945 mit einem Marienbildchen (Kölner Maria vom Rosenhag) in der Hand. Über die historisch nachgewiesene Marienweihe von Karl Leisner haben seine Eltern jedoch bereits vor seiner Taufe entschieden.
In Seinem Tagebuch bezeichnet der Selige Karl Leisner die Gottesmutter auch als Mutter: Mater habebit curam - Mutter wird sich kümmern - diesen Eintrag finden wir nicht einmal unter den Einträgen aus den 30er Jahren. Karl Leisner war auch Mitglied der marianisch geprägten Schönstattbewegung. Wir glauben auch auf die Hilfe und das Mitwirken Mariens bei den Vorbereitungen zur Priesterweihe des Seligen im KZL Dachau.
Auf die Bedeutung der Heiligkeit der Familie bei der Entstehung der neuen priesterlichen Berufungen haben mehrmals der selige Papst JOhanes Paul II (u.A. im Pastorlabrief Pastore dabo vobis) sowie der Heilige Vater Benedikt XVI hingewiesen.
Der seilge Karl Leisner steht einerseits für die Einheit des katholischen Deutschlands und andererseits für das christliche Europa.
Das erste Grab des Seligen auf dem städtischen Friedhof in Kleve ist leer. Seit 1966 werden die sterblichen Überreste des Seligen in Krypta des Domes in Xanten aufbewahrt.
An den Aufenthalt des Seligen in PLanegg bei München- glücklichste Zeit im Leben des Seligen als Priester- erinnert, die von den Barmherzigen Schwestern in seinem Sterbezimmer im ehem. Waldsanatorium eingerichtete Erinnerungsstätte.

Heilige Messe zum 69. Jahrestag der Priesterweihe des seligen Karl Leisner - Dankgottesdienst- in München 3. Adventssonntag - 15. Dez- St. Anna Damenstiftskirche 8.45 Uhr. Die Heilige Messe wird im ausserordentlichen Ritus gelesen.
 
weiterführender Link: www.youtube.com/watch?v=2y8ZnrNd7uE
 
hochgeladen von:
723Mac
am: 12.12.2013
um: 21:04:20
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Seliger Karl Leisner mit Seiner Mutter Amalie Leisner
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