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Nach dem jugoslawischen Bürgerkrieg wurde der Staat Bosnien-Herzegowina im Jahr 1995 endgültig durch das sogenannte „Dayton-Friedensabkommen“ wieder gegründet. Doch eine seiner größten Volksgruppen wurde von dieser Staatsgründung ausgeschlossen: Die Bosnischen Katholiken. Weil sie in der Mehrzahl kroatische Wurzeln hatten, wurde ihre Vertreibung mit dem Abkommen von Dayton zementiert. Damit hat die internationale Gemeinschaft einer ethnischen Säuberung im Nachhinein zugestimmt. Doch die wenigen in Bosnien verbliebenen Katholiken finden sich nicht mit ihrem Rausschmiss aus der Heimat ab: Langsam versuchen sie, ihr Land wieder aufzubauen und vertriebene Katholiken zur Rückkehr zu bewegen. Einer, für den dieser Wiederaufbau ein Herzensanliegen ist – das ist der Bischof von Banja Luka, Dr. Franjo Komarica. Während des internationalen Kongresses „Treffpunkt Weltkirche“ von Kirche in Not hatte André Stiefenhofer Gelegenheit, mit Bischof Komarica über die Lage in seiner Heimat zu sprechen.
 
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am: 13.05.2008
um: 07:38:57
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Katholiken in Bosnien fordern ein Recht auf Heimat! Interview mit Bischof Dr. Franjo Komarica
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