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Vergelt's Gott!


Im Jahr 2014 beging Europa den 25. Jahrestag der historischen politischen Wende im Ostblock. In allen ehemals kommunistischen Ländern wurde das Unrecht, das man stets ahnte, dessen Kenntnis man aber nur hinter vorgehaltener Hand weitergegeben hatte, erst langsam in seinem ganzen Ausmaß sichtbar. Aber nur in wenigen Ländern ist der Versuch gemacht worden, es aufzuarbeiten. Eine Einrichtung wie die Gauck-Behörde kennen andere Länder nicht. Dort sitzen heute ehemalige Täter neben ihren Opfern in den Parlamenten. Wendehälse blieben an der Macht. Bolschewistische Parteien wechselten nur den Namen, die Funktionäre blieben.

Das heute von vielen Ideologen postulierte und erbittert verteidigte Dogma von der Unvergleichbarkeit der Verbrechen des NS-Regimes mit anderen Unrechts-Regimen hat es leider mit sich gebracht, daß wir nach 1989 zuwenig den Blick auf die Zeit nach 1945 richteten, studierten und verglichen, wie sich damals Deutschland nach dem Ende der Diktatur bemühte, den Neuanfang zu gestalten. Eines der ersten Bücher, die nach Kriegsende 1945 in Deutschland wieder erscheinen durften, war ein schmales Gedichtbändchen des baltendeutschen, 1936 zum Katholizismus konvertierten Dichters Werner Bergengruen mit dem Titel: „Dies irae“. Diese Dichtung ist ein wichtiger Anstoß zu Vergangenheitsbewältigung und Umkehr.

Eine Würdigung des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Rudolf Grulich
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/downloads/2009-rudolf-grulich-ueber-werner-bergengruen.pdf
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 10.04.2015
um: 14:26:34
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"Dies irae": Plädoyer für die Wiederentdeckung des christlichen Dichters Werner Bergengruen
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