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Vergelt's Gott!


In dem vorliegenden Buch habe ich dargelegt, dass der 22jährige Rechtsstudent Martin Luther wegen eines tragischen Unfalls Mönch wurde. Luther lebte in einer Zeit, als das Faustrecht noch allgemein im Volksbewusstsein verankert war. Kaiser Maximilian I. hatte zwar 1495 auf dem Reichstag zu Worms den „Ewigen Landfrieden“ verkündet, wonach jede eigenmächtige Waffengewalt bei Strafe und Acht untersagt war. Es galt aber, insbesondere bei den Studenten, nach wie vor als „unmännlich“, zur Wahrnehmung eigener Rechte gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war Luther als Student mit dem Strafrecht in Konflikt geraten, weil er im Zweikampf einen Studienkameraden getötet hatte. Ob Luther sich allerdings strafbar machte, ist fraglich. Möglicherweise lagen Rechfertigungs- und/oder Schuldausschließungsgründe vor, wie in meiner Arbeit ausgeführt wird.
Nach Erscheinen der 3. Auflage habe ich weitere Belegstellen gefunden, die meine bisherigen Untersuchungen bestätigen. Diese sind in der 4. Auflage berücksichtigt. Als eine weitere Bestätigung meiner These ist Luthers Traktat über das kirchliche Asylrecht anzuführen.
Verfasser: Dietrich Emme
Verlag: Dietrich Emme Verlag Regensburg
ISBN: 3-9800661-2-6
 
weiterführender Link: www.siewerth-akademie.de
Kontakt-Email: agbz@gmx.de
 
hochgeladen von:
Brandenstein-Zeppelin
am: 04.06.2008
um: 19:07:07
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Martin Luther, Seine Jugend- und Studentenzeit 1483 – 1505
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