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Am 30. Januar 1947 starb im Krankenhaus von Troppau der letzte deutsche Olmützer Weihbischof Jo¬sef Martin Nathan, geschwächt und völlig entkräftet, nachdem die polnischen Behörden den 78-Jährigen am 21. Dezember 1946 trotz Fieber und Erkältung aus dem schlesischen Branitz vertrieben hatten. Nathan war Olmützer Weihbischof und Generalvikar des Teiles der Erzdiözese, der seit den schlesischen Raubkriegen Friedrichs II. zu Preußen und seit 1871 zum Deutschen Reich gehörte, kirchlich aber bis 1972 beim Erzbistum Olmütz verblieb. Der Verstorbene hatte in Branitz mit den dortigen Heil- und Pflegeanstalten ein Werk geschaffen, das man nur mit den Anstalten in Bethel vergleichen kann.

Ein Beitrag des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Rudolf Grulich
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/kirchengeschichte/2016/06-22-das-neue-bistum-ostrau-troppau
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 07.03.2017
um: 14:41:33
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Ein Mann der Caritas und des Apostolates - Zum 70. Todestag von Weihbischof Josef Martin Nathan (Bistum Olmütz)
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