Auflage 2015, S. 313 mitte bis 315 mitte,©fe-medienverlags GmbH, ISBN 978-3-86357-133-7, mit Genehmigung des Verlags. Vergelt`s Gott! Bild © Paul Badde, vom Juli ..." /> Auflage 2015, S. 313 mitte bis 315 mitte,©fe-medienverlags GmbH, ISBN 978-3-86357-133-7, mit Genehmigung des Verlags. Vergelt`s Gott! Bild © Paul Badde, vom Juli ..." />
WerbungWerbungWerbung
 

Bitte unterstützen Sie kath.net mit Ihrer Spende, um die laufenden Kosten abdecken und künftige Erweiterungen finanzieren zu können!

Vergelt's Gott!


Auszug aus "Gott oder nichts",1. Auflage 2015, S. 313 mitte bis 315 mitte,©fe-medienverlags GmbH, ISBN 978-3-86357-133-7, mit Genehmigung des Verlags. Vergelt`s Gott!
Bild © Paul Badde, vom Juli 2013, Titel: "Cardinal Sarah behind the Sudarium", mit S. Erlaubnis (zu diesem Text)
P., 9. Mai 2017, 4 Tage vor dem großen Marienfeiertag in Fatima.

________________________________________________

Ich [R. Kardinal Sarah} möchte außerdem einen Text
Pauls VI. Vom 29. Juni 1972 bei einer Messe im Petersdom zitieren. Der Papst hat seine Sorgen und seine Ängste nicht verschwiegen: `Angesichts der Situation der heutigen Kirche haben wir den Eindruck, dass der Rauch Satans durch irgendeinen Spalt in den Tempel Gottes eingedrungen ist. Wir sehen Zweifel, Unsicherheit, Problematik, Unruhe, Unzufriedenheit, Konfrontationen. Man vertraut der Kirche nicht mehr. Man vertraut dem erstbesten weltlichen Propheten, der aus einer Zeitung oder von einer sozialen Bewegung zu uns spricht, und läuft ihm nach, um ihn nach der Formel des wahren Lebens zu fragen, ohne zu merken, dass wir sie bereits besitzen, dass wir sie lehren.
Zweifel ist in unser Bewusstsein gedrungen und er ist durch Fenster eingedrungen, die offen für das Licht sein sollten. Kritik und Zweifel kommen von der Wissenschaft, die doch eigentlich dazu da ist, uns Wahrheiten zu geben, die uns nicht von Gott entfernen, sondern uns ihn noch intensiver suchen und lauter preisen lassen. Die Wissenschaftler sind diejenigen, die am Ende sagen: Ich weiß nichts. Wir wissen nichts. Wir können nichts wissen.`
Die Schule wird zu einem Ort der Verwirrung und manchmal absurder Widersprüche. Man feiert den Fortschritt, um ihn dann durch die seltsamsten und radikalsten Revolutionen zu zerstören, um alle Erungenschaften zu leugnen, um wieder primitiv zu werden, nachdem man die Fortschritte der modernen Welt so enthusiastisch gefeiert hat. Auch in der Kirche herrscht dieser Zustand der Ungewissheit.
Man dachte, nach dem Konzil sei ein sonniger Tag für die Kirche angebrochen. Stattdessen kam ein wolkenverhangener, stürmischer, dunkler Tag der Suche und der Ungewissheit.
Wir predigen die Ökumene und entfernen uns immer weiter voneinander. Wir heben Gräben aus, statt sie zuzuschütten. Wie konnte das geschehen?
Eine feindliche Macht hat eingegriffen, eine Macht die den Namen `Teufel`trägt, dieses geheimnisvolle Wesen, das der heilige Petrus in seinem Brief erwähnt.
Wie oft spricht Christus im Evangelium über diesen Feind der Menschen! Wir glauben an das Wirken Satans, das sich heute in der Welt entfaltet, um Unruhe zu stiften, um die Früchte des Ökumenischen Konzils zuersticken und um die Kirche daran zu hindern, im einen Gesang der Freude darüber auszubrechen, dass sie sich ihrer selbst wieder vollkommen bewusst geworden ist. Deswegen wollen wir heute mehr denn je das von Gott dem Petrus übergebene Amt ausüben können, unsere Brüder im Glauben zu stärken.
Wir möchten euch dieses Charisma der Gewissheit übermitteln, die der Herr dem verleiht, der ihn auf Erden vertritt, wie unwürdig er auch sein mag.
Der Glaube gibt uns Gewissheit, Sicherheit, solange er auf dem Wort Gottes gründet, das als mit unserer Vernunft und unserer menschlichen Seele übereinstimmend angenommen und erkannt wird.“
(Auszug einer vom „Osservatore Romano“ veröffentlichten schriftlichen Zusammenfassung der Predigt, die Papst Paul VI. Am 29. Juni 1972 gehalten hat)
Der Heilige Jean-Marie Vianney sagte zu Recht, der Heilige Geist vertreibe den Nebel, den uns der Teufel schickt, damit wir vom Weg zum Himmel abkommen. Es ist daher wichtig, dass die Diözesen gut vorbereitete Exorzisten haben, die von Heiligkeit umgeben sind und unter dem Schutzmantel der Jungfrau Maria stehen. Der Teufel offenbart sich heute auf schwerwiegende und weitreichende Weise. Unter seinem Einfluss sind die Sünden von gestern zu Tugenden geworden.
Der Teufel kann endlich zufrieden sein, denn er häuft kräftige Gewinne an. Wir dürfen dennoch nicht zweifeln, denn den endgültigen Sieg wird nur Gott davontragen.. Der Heilige Matthäus überliefert uns diesen wunderbaren Satz Christi an Petrus: „Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“ (Mt 16, 18).
 
 
hochgeladen von:
kreuz
am: 09.05.2017
um: 20:20:20
462 mal angezeigt
Der Rauch Satans/ Die Sünden von gestern
Um dieses Medium als Favoriten hinzufügen oder es an einen Freund senden zu können, müssen Sie sich einloggen!