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Durch ein Weihnachtsfest im Zweiten Weltkrieg, der durch die Niederlage der Deutschen Wehrmacht bei Stalingrad die entscheidende Wende bekam, ist auch ein bescheidenes Madonnenbild weltweit bekannt geworden, das in Russland in der Weihnachtsnacht des Jahres 1942 entstand. Von August 1942 bis Februar 1943 tobte die Schlacht um Stalingrad. In einem Unterstand im Kessel von Stalingrad zeichnete der evangelische Pastor und Arzt Dr. Kurt Reuber mit Holzkohle ein 105 mal 80 Zentimeter großes Bild auf die Rückseite einer russischen Landkarte. Sein Bild zeigt eine sitzende Frauengestalt, die ähnlich einer Schutzmantelmadonna ein Kind unter ihrem Mantel birgt. Dr. Reuber versah die Zeichnung mit der Umschrift „1942 Weihnachten im Kessel – Festung Stalingrad – Licht, Leben, Liebe.“

Ein Beitrag des Kirchenhistorikers Rudolf Grulich
 
weiterführender Link: institut-kirchengeschichte-haus-koenigstein.de/
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 22.12.2017
um: 08:57:05
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„Sinnbild sieghaften, zukunftsfrohen Lebens“ - Vor 75 Jahren entstand die Madonna von Stalingrad
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