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Durch die Beschäftigung mit meiner Dissertation „Tschechischer nationaler Mythos als politische Religion und Rückwirkung auf das Glaubensleben in den böhmischen Ländern 1848-1948“, stieß ich im Archiv des Instituts für Kirchengeschichte von Böhmen, Mähren,
Schlesien in Geiß-Nidda auf Vertreibungsberichte sudetendeutscher Pfarrer. Die des Landes verwiesenen Priester wurden auf die Initiative von Prälat Adolf Kindermann hin, von Königstein - dem ehemaligen Zentrum für die aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und
dem Sudetenland vertriebenen Katholiken – aus angeschrieben, die Vertreibungsereignisse in ihren ehemaligen Pfarreien zu dokumentieren. Es entstand auf diesem Wege eine flächendeckende Darstellung der Kriegs- und Nachkriegsereignisse in den ehemals deutsch
besiedelten Gebieten von Böhmen, Mähren und Schlesien. Die Vertreibungsberichte
sind nach Diözesen abgeheftet. Pro Diözese existiert so mindestens ein Leitzordner mit unveröffentlichten Vertreibungsberichten. Bei Bistümer mit sehr umfangreichem deutschem Siedlungsgebiet (Prag und Leitmeritz), sind sogar zwei Ordner mit Vertreibungsberichten
vorhanden.

Ein Beitrag von Pfr. Dr. Helmut Gehrmann für das Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien.

Foto: Deutsche Heimatvertriebene nach dem Krieg
 
weiterführender Link: institut-kirchengeschichte-haus-koenigstein.de/
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 27.04.2018
um: 15:37:21
130 mal angezeigt
Unveröffentlichte Vertreibungsberichte im Archiv des Hauses Königstein zu Nidda
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