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Die Basilika St. Maria von den Sieben Schmerzen (slowakisch Bazilika Sedembolestnej Panny Márie, deutsch Maria Schoßberg) liegt in Šaštín (Ortsteil von Šaštín-Stráže) und ist eine der bedeutendsten Basiliken der Slowakei sowie ein bedeutender Wallfahrtsort des Landes. Seit 1964 ist sie eine Basilica minor.

Obwohl die Wallfahrten durch das ganze Jahr stattfinden, sind jene an Pfingsten und am Tag der Sieben Schmerzen Mariens (15. September) die bedeutendsten. In der Basilika ist auch ein kleines Museum untergebracht. Neben der Bedeutung als Wallfahrtsort für die slowakische römisch-katholische Kirche ist die Basilika seit 2009 auch der Wallfahrtsort für die griechisch-katholische Eparchie von Preßburg.

Die Vorgeschichte der Basilika geht in das 16. Jahrhundert zurück, als 1564 eine Statue der Schmerzhaften Muttergottes in einer dreieckigen Kapelle aufgestellt wurde. Wegen der Gefahr der ständigen Türkenkriege brachte sie man im Jahr 1654 in ein nahes Schloss, bevor sie 1710 wieder in die Kapelle zurückgebracht wurde. Als Folge zahlreicher angeblicher Wunderheilungen begann man im Jahr 1710 die Statue zu untersuchen, bevor sie 1732 vom Graner Erzbischof Imre Esterházy feierlich als wunderwirkend anerkannt wurde.

Im Jahr 1733 erwarb der Pauliner-Orden die Statue und begann 1736 an der Stelle der Kapelle den Bau einer Kirche und eines Klosters. 1748 wurde die Kirche fertiggestellt und überdacht, 1751 folgte auch die Überdachung des Klosters. Die Fresken an der Kirchendecke und die Seitenaltäre wurden von Jean Joseph Chamant gefertigt. An der Ausstattung beteiligte sich auch Franz Anton Hillebrandt. 1764 wurde der vollständig fertiggestellte Bau durch den Erzbischof Ferenc Barkóczy in Anwesenheit des Kaiserpaars Maria Theresia und Franz von Lothringen feierlich geweiht und die Statue in den spätbarocken, aus rotem Marmor gefertigten Hauptaltar eingefügt. 1765 weihte man auch die ersten Glocken, die in die damals noch bis zur Dachebene reichenden Türme eingehängt wurden. 1771 kam die erste Orgel hinzu.

Als 1784 der Pauliner-Orden aufgelöst wurde, wurde die Kirche der Verwaltung der örtlichen Pfarrei unterstellt. Das wurde Staatsbesitz. Zum Anlass des 300. Jahrestags der Statue wurden die Türme auf heutige Höhe gebracht und die gesamte Anlage instand gesetzt. Während des Ersten Weltkriegs wurden die Glocken bis auf eine eingeschmolzen. 1924 ließ sich der Salesianerorden nieder. Die Bedeutung der Basilika nahm auch dank des päpstlichen Dekrets „Celebre apud Slovaccham gentem“ aus dem Jahr 1927, das die Muttergottes von den Sieben Schmerzen zur Patronin der Slowakei erklärte, weiter zu. Daher erhielt die Kirche neben den schon 1926 gefertigten vier großen Glocken eine weitere, fast fünf Tonnen schwere.

Die Tätigkeit der Salesianer wurde vom kommunistischen Regime der Tschechoslowakei durch gewaltsame Vertreibung beendet, dennoch wurde die Wallfahrtstradition nicht unterbrochen. Am 23. November 1964 wurde die Basilika von Papst Paul VI. zur ersten slowakischen Basilica minor erklärt. Nach 1990 kehrten die Salesianer in das Kloster zurück.

Quelle: wikipedia


Foto (c) Kirche in Not: Aufnahme von einer KIRCHE IN NOT-Wallfahrt nach Mähren und in die Slowakei 2010. Mehr über die Wallfahrt:

www.kirche-in-not.de/kirchengeschichte/2010/10-27-kirchengeschichte-slowakei-wallfahrt-oktober-2010
 
weiterführender Link: shop.kirche-in-not.de/Weltkirche-und-Hilfe/Maria-Koenigin-des-Ostens::165.html
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 19.08.2018
um: 10:58:02
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Pietà in der Basilika St. Maria von den Sieben Schmerzen (Šaštín/Maria Schoßberg)
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