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Als am 14. Februar 1969 Papst Paul VI. anlässlich der Elfhundertjahrfeier des heiligen Cyrill, des Apostels der slawischen Völker, in den Vatikan lud, war dies ein starkes Zeichen. Denn unter den Gästen befanden sich ein Kardinal und sieben Bischöfe aus der Tschechoslowakei, die allesamt langjährige Haftstrafen hinter sich oder das bittere Los des Exils erlitten hatten. Ein knappes halbes Jahr nach den zerstobenen Hoffnungen des „Prager Frühlings“ auf mehr Freiheit und Menschenrechte, gab der Heilige Vater in Rom den Christen hinter dem Eisernen Vorhang zu verstehen, dass sie nicht vergessen waren. – Die Priester und Ordensgeistlichen teilten das Schicksal ihrer Hirten. Sie verdingten sich als Arbeiter in Fabriken oder in der Landwirtschaft oder waren in sogenannten Internierungsklöstern gefangengesetzt, die vom Staat rigoros kontrolliert wurden. Eines dieser Klöster befand sich in Moravec, etwa 50 Kilometer nördlich von Brünn gelegen. Im Jahr 1968, nur wenige Wochen vor der Niederschlagung der Freiheitsbewegung in der ČSSR, gelang es einem Mitarbeiter von KIRCHE IN NOT inkognito in das Land zu reisen und das Kloster Moravec zu besuchen. Im folgenden dokumentieren wir seinen Reisebericht.

Foto: Beterin in Velehrad.
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/kirchengeschichte/2011/10-11-niedergang-der-katholischen-kirche-in-tschechien
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 20.08.2018
um: 08:40:02
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Das Internierungskloster Moravec bei Brünn (50 Jahre Niederschlagung de Prager Frühlings)
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