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Aus der Basilika in Velehrad (Mähren).

Geschichte:
Zur Zeit des Mährischen Fürstentums entstand östlich des heutigen Ortes auf der Anhöhe über dem Zusammenfluss von Modranský potok und Salaška eines der ältesten steinernen christlichen Kirchengebäude des Landes. Die Nähe zur Stadt Weligrad lässt vermuten, dass in der Kirche später die Apostel Kyrill und Method gepredigt haben. Zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert erlosch diese bedeutsame Ansiedlung.

Im Jahre 1205 gründete Markgraf Vladislav Heinrich am rechten Ufer der Salaška das erste mährische Zisterzienserkloster. Das Kloster Welgrad erhielt seinen Namen nach dem alten Zentrum Großmährens, Weligrad und sollte die Grablege der Markgrafen von Mähren werden. Gleichzeitig wurde die Ansiedlung Weligrad dem Kloster übertragen. Der Klosterbau wurde nach 1240 vollendet. Um das Kloster entstanden Wirtschaftsgebäude, aus denen das Dorf Welehrad erwuchs. 1421 brannten die Hussiten das Kloster nieder.

Der Abt Eckardt von Schwoben leitete in den Jahren 1587 bis 1592 den Wiederaufbau des Klosters ein. Während des Dreißigjährigen Krieges verwüstete Gábor Bethlen 1623 das Kloster. 1626 fielen die aufständischen Walachen ein. Unter dem Abt Johann Greifenfels von Pilsenburg wurde das Kloster zwischen 1629 und 1635 wieder hergerichtet. 1681 vernichtete ein Feuer Teile der Anlage. Nach Plänen von Giovanni Pietro Tencalla erhielt die Anlage zwischen 1685 und 1735 ihre heutige Gestalt. Im Zuge der Josephinischen Reformen wurde das Kloster im Jahre 1784 aufgehoben. Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde zur Pfarrkirche für die umliegenden Ortschaften. Zwei Jahre später entstand auf den Fluren der klösterlichen Schäferei die Kolonie Neudorf. 1826 entstand das Pfarrhaus. Die Klosteranlagen wurden zweckentfremdet genutzt und verfielen.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaft entstand 1848 die politische Gemeinde Velehrad/Welehrad im Bezirk Ungarisch Hradisch. 1890 übernahm der Jesuitenorden das Kloster und errichtete ein Kolleg, das später in ein Gymnasium umgewandelt wurde. Im Jahre 1900 hatte Welehrad 610 Einwohner. Papst Pius XI. erhob die Klosterkirche 1927 zur Basilica minor. Zwischen 1942 und 1945 wurde das Gymnasium geschlossen und der Hitlerjugend übertragen.


Stojan-Gymnasium
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm das jesuitische Gymnasium den Unterricht wieder auf. Nach der Machtübernahme durch die Kommunisten wurde es 1950 im Rahmen der „Aktion K“ geschlossen. Die Nationale Wallfahrt 1985 in Velehrad gestaltete sich trotz Restriktionen zu einer Manifestation gegen das kommunistische Regime. Die Basilika erhielt daraufhin im selben Jahre durch Papst Johannes Paul II. die Goldene Rose verliehen. 1990 besuchte Johannes Paul II. den Ort. Der Orden kehrte 1990 nach Velehrad zurück und errichtete im Jahre 2001 das Gymnasium wieder. Nach der Gründung durch Bischof Jan Graubner nahm das nach Anton Cyril Stojan benannte Stojanovo gymnázium 2004 den Unterricht auf.

1993 fand in Velehrad das tschechische Jugendtreffen statt, zu dem 8000 Teilnehmer kamen. Neben den Jesuiten wirken heute in Velehrad mit den Kongregationen der Schwestern der hl. Kyrill und Method (Kongregace sester sv. Cyrila a Metoděje) und den slowakischen Schwestern der Göttlichen Erlösung (Kongregácie sestier Božského Vykupiteľa) zwei weitere katholische Orden.

Quelle: Wikipedia

Foto (c) Kirche in Not: Aufnahme von einer KIRCHE IN NOT-Wallfahrt nach Mähren und in die Slowakei 2010. Mehr über Velehrad:
https://www.kirche-in-not.de/kirchengeschichte/2010/11-03-velehrad-das-geistige-herz-maehrens
 
weiterführender Link: shop.kirche-in-not.de/Weltkirche-und-Hilfe/Maria-Koenigin-des-Ostens::165.html
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 21.08.2018
um: 19:10:28
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Petrus und Paulus
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