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Die Wallfahrtskirche Maria Gojau (Kájov) liegt 4 km westlich von Krumau. Sie zählt zu den ältesten Marienwallfahrtsorten in Böhmen. Bekannt ist sie uns auch wegen der 100 Jahre währenden Gelöbnis-Wallfahrt der Pfarrei Kriebaum.

Am 11. April 1845 brannte das Dorf Kriebaum mit der Kirche ab. Die Bauern von Kriebaum, Haidl, Proßnitz und Pösigl gelobten daher, alljährlich am 11. April mit ihren Familien nach Maria Gojau zu wallfahrten. Dies geschah bis 1945, genau 100 Jahre nach dem Unglück.

Der Bittgesang war:
„Sei gegrüßt Mutter Jesu viel tausendmal.“

Das Abschiedsgebet der Pilger lautete:
„O, Maria, wir müssen scheiden von hier,
Doch unser Herz bleibt stets bei Dir,
O schönste Mutter Jesu, bitt für uns.“
Am 6. Juni 1945 brannte Kriebaum nieder und wurde gleich wiederaufgebaut. Im Oktober 1946 gab es keinen Deutschen mehr in der Pfarrei.


Foto (c) Kirche in Not: Aufnahme von einer KIRCHE IN NOT-Wallfahrt nach Südböhmen 2011

Tschechien und seine Heiligen:
https://www.kirche-in-not.de/kirchengeschichte/2011/11-10-tschechische-republik-tschechien-und-seine-heiligen-rudolf-grulich
 
weiterführender Link: shop.kirche-in-not.de/Weltkirche-und-Hilfe/Maria-Koenigin-des-Ostens::165.html?XTCsid=02d9ddd25d14869742440e4132b3660e
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 20.09.2018
um: 10:37:39
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Maria Gojau in Böhmen - Geschnitzter Altar mit Plastiken der Apostel und der Jungfrau Maria
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