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Der Irak bestimmt nicht mehr die täglichen Schlagzeilen. Dennoch bleibt die Lage angespannt – nicht nur wegen des schwelenden Kurdenkonflikts. Der sogenannte „Islamische Staat“ ist militärisch geschlagen, doch die Gefahr ist nicht gebannt. So schwanken viele Iraker zwischen Gehen und Bleiben, auch die christliche Minderheit.
Die Päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ trägt zusammen mit den lokalen Kirchen dazu bei, dass die Christen in ihr jahrhundertealtes Siedlungsgebiet zurückkehren können: In den Ortschaften der Ninive-Ebene sind mittlerweile rund die Hälfte der zerstörten Gebäude wiederaufgebaut und die Hälfte der früheren Bewohner zurückgekehrt.
Ein Befund, den das geistliche Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Christen freut – auch wenn ihm die Sorge über die zukünftige Entwicklung umtreibt: Louis Raphael Sako (70) ist seit 2013 Patriarch der über einer halben Million chaldäischen Christen weltweit. Im Juni 2018 wurde Sako von Papst Franziskus in das Kardinalskollegium aufgenommen – ein Zeichen der Wertschätzung für die Christen im Nahen Osten.
Kardinal Sako war im Februar 2019 zu Gast bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Bei dieser Gelegenheit kam es auch zu einer Begegnung mit den Verantwortlichen von „Kirche in Not“ Deutschland. Über die Perspektiven für die Christen im Irak, Erwartungen an die internationale Politik und warum ein Papstbesuch die Lage verbessern könnte, hat Volker Niggewöhner mit Patriarch Sako gesprochen.
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2019/02-22-die-theokratischen-regime-muessen-enden-louis-raphael-i-kardinal-sako-im-gespraech-mit-kirc
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 04.03.2019
um: 09:29:55
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Patriarch Louis Sako: "Die theokratischen Regime müssen enden"
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