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Vergelt's Gott!


Wie Christen dies umsetzen und welche Repressalien sie dabei erleiden, darauf ging Tobias Lehner, Öffentlichkeitsreferent von KIRCHE IN NOT, in einem Vortrag ein. Laut dem Bericht „Religionsfreiheit weltweit“, den das Hilfswerk alle zwei Jahre herausgibt, leben rund 60 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern, in denen Glaube und Religion nicht vollkommen frei gelebt werden kann oder wo blutige Verfolgung herrscht. Religionsfeindliche Gewalt treffe alle Religionen, Christen aber oft mit besonderer Härte, da sie in ihren Ländern keine politischen Fürsprecher hätten oder wegen ihrer weltweiten Vernetzung als besonders verdächtig gelten würden.

„Der Bericht ,Religionsfreiheit weltweit´ macht drei Triebfedern der Verfolgung aus: Religiösen Extremismus, einen extremen Nationalismus und autoritäre Regierungssysteme“, erklärte Lehner. Aktuell macht sich KIRCHE IN NOT unter anderem um die Entwicklung in der afrikanischen Sahelzone Sorgen. Bewaffnete Truppen versuchten dort einen „Krieg der Religionen“ anzuzetteln, obwohl Christen und Muslime lange friedlich zusammengelebt hätten. Abzuwarten bleibe die Entwicklung in China. Es gäbe Annährungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der kommunistischen Regierung, gleichzeitig würden aber mancherorts Repressalien verschärft und zum Beispiel Kinder und Jugendliche am Besuch von Gottesdiensten gehindert.
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/shop/glaubens-kompass-christenverfolgung-heute-2/
 
hochgeladen von:
KIRCHE IN NOT Deutschland
am: 06.12.2020
um: 11:19:37
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Tobias Lehner von KIRCHE IN NOT über Brennpunkte der Christenverfolgung
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